Andreas

Nach meiner Schulausbildung habe ich in einem kleineren Betrieb eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker gemacht. Dort habe ich, Gott sei Dank, nach dem ersten Anlauf meinen Gesellenbrief erhalten. Die Möglichkeit, während meiner Ausbildung an einer Doppelqualifizierung teilzunehmen, habe ich sofort ergriffen und so gleichzeitig mit dem Abschluss zum Radio- und Fernsehtechniker, mein Fachabitur in Richtung Elektrotechnik in der Tasche gehabt. Mein damaliger Meister hat mir dann mit einem Telefonanruf eine Gesellenstelle in einem Industriebetrieb verschafft. Fand ich damals sehr, sehr nett. Dafür hier an dieser Stelle ein Danke an Sie Herr Michatz. Meine Lehrzeit habe ich in schöner Erinnerung behalten. In der deutschen Niederlassung eines großen japanischen Konzerns habe ich so ca. 2 Jahre lang Hifi-Geräte in der Servicewerkstatt repariert. Als unsere Abteilung ausgelagert wurde, landete ich so wieder in einem mittelständischen Betrieb, der die Servicewerkstatt übernommen hatte. Soetwas nennt man dann wohl „Outsourcing„. Eines Tages laß mein Freund Clemi eine Stellenanzeige in der Zeitung, in der zu lesen war, dass die Deutsche Welle Leute zum Tontechniker umschulen wollte, die eine Ausbildung als Radio – und Fernsehtechniker vorweisen konnten. Nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, ging alles ganz schnell und schon bald hatte ich meinen ersten Arbeitstag. Die ersten Jahre erstellte ich Beiträge für den Hörfunk. Nach ca. 2 Jahren erhielt ich auch die Möglichkeit einen sogenannten B-Kurs zum Tontechniker auf der Schule für Rundfunktechnik in Nürnberg zu besuchen. Als ich die Gelegenheit bekam eine Stelle in der Live-Sendung als Sendetechniker zu bekommen, sagte ich sofort zu. Diese Tätigkeit habe ich einige Jahre ausgeübt und fand es meistens auch sehr spannend. Danach wechselte ich erst als „Springer“, dann fest in den Hauptschaltraum Hörfunk. Die Arbeit dort fand ich sehr spannend. Die Abläufe in einem Funkhaus und im Zusammenspiel mit dem Verbund der ARD gefiel mir sehr gut. Als der Umzug der DW von Köln nach Bonn beschlossene Sache war, erhielt ich die Möglichkeit, bei der Planung für das neue Funkhaus mitarbeiten zu dürfen. Hierbei war ich mit für die neue Betriebszentrale zuständig und zwar aus Sicht der Anwender. Text wird fortgesetzt…